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Torsten schrieb am 28.11.2015 - 18:58 Uhr

Ich stieß auf diese Seite, als ich nach dem EDEN-Überfall der SA googelte. Diese Seite finde ich sehr interessant, zumal die Medien recht einseitig über diese Zeit berichten. Da ich keinen Zeitzeugen kenne, mußte man das Glauben, was man uns in der Schule und in den Medien so erzählte.

Vergleiche ich aber meine jetzige Wahrnehmung mit den aktuellen Ereignissen in Deutschland und der Berichterstattung in den Medien, dann frage ich mich: Was geschah im 3. Reich wirklich? Was geschah in den 20er Jahren wirklich? Wer griff wen häufiger an: Die SA die Kommunisten oder die Kommunisten die SA? In den Medien wird nur über die NSDAP berichtet, die Seite der Kommunisten wird fast vollständig vernachlässigt oder sie werden immer als Opfer dargestellt. Aber stimmt das?

Immerhin wurde Erich Mielke wegen 2fachen Mordes auf 2 Polizisten angeklagt - die Kommunisten waren aber immer die Lieben und die NAZIS immer die Bösen. Ich denke das dieses s/w-Bild überhaupt nicht stimmt.
Ich persönlich vermute das die Kommunisten der SA in Sachen Hass und Gewalt nicht nachstanden. Deren Hass wurde in der DDR nur als Widerstand gegen den Faschismus verklärt. Aber das stimmt anscheinend nicht - Beide Randgruppen, SA und Rotfrontkämpferbund, waren voller Hass und Gewalt.

Ich danke Ihnen für diese Seite!


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Der Nebelspalter schrieb am 21.11.2015 - 21:59 Uhr

Hannover, 21.11.2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wurde 1974 als Enkel eines RK-Trägers geboren und national-konservativ erzogen, was ich auch bis heute bin. Meine Familie und ich, werden bis heute auf die Taten meines Grossvaters reduziert. Reicht es nicht langsam? Bis heute, ein ganzes Volk in moralischer Sippenhaft zu halten? Das zig Millionen Menschen von der NS-Machinerie ermordet wurden streite ich keineswegs ab, aber ich der ich 29 Jahre nach Kriegsende zur Welt kam, kann weder etwas dafür, noch hatte ich Anteil daran. Sie verurteilen eine ganze Generation die damals Entscheidungen gefällt haben, welche a.) für uns heute nicht nachvollziehbar sind b.) es ist heute leicht zu sagen Ich hätte mich damals verweigert und c.)die Männer damals waren nicht alle, üble Kriegsverbrecher. Das ist einfach nicht wahr! Für Sie und all Ihre getöteten Angehörigen tut es mir wirklich und von Herzen leid. MfG Der Nebelspalter


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Weppler-Brahm schrieb am 15.11.2015 - 08:30 Uhr

Ihre Arbeit ist großartig! Auch ich sitze an der Aufarbeitung der Biographie meiner Herkunftsfamilie Otto Bock (health care). Schon als Kind habe ich gespürt, dass bei uns etwas nicht stimmt. Nachdem ich nun vor ein paar Jahren die Geburtsurkunde meiner Mutter gefunden habe, weiß ich, dass meine Familie einen Riesenmythos auf einer großen Lüge aufgebaut hat und meine Ahnungen mich nicht betrogen haben. Auch ich schäme mich für die Taten der Nazis und ihrer Mitläufer und all derer, die wie meine Familie aus Kriegen und Ausbeutung damals wie heute unermesslichen Reichtum schöpfen und dies als persönliche Leistung in der Öffentlichkeit darstellen und geschickt Ihre Spuren verwischt haben. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und werde Ihre homepage von nun an öfter besuchen! Mit freundlichen Grüßen Ursula
Brahm


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Raffaello Tontododonati schrieb am 17.09.2015 - 22:18 Uhr

Dear Sirs, I m trying to find our some information about my father Giuseppe Tontodonati an Italian soldier captured in Greece in 1943 after the September 8th. As far as we know he was prisoner somewere in Pieteritz or Tourgau (Wittemberg)...but nothing so far.
May be you can help me. Following some more information about him.
Thanks in advance for your support.
Kind regards.
Raffaello Tontodonati


Here is some more details which may be could help us in the research:
Name: Giuseppe Tontodonati
Born date: 02.02.1917
Place of born: San Valentino in Abruzzo Citeriore (PE) - Italy
Military Dept: 14 Reggimento Fanteria
Degree: Sergente Maggiore
ID militari code: 11491 (not sure )
Captured place and date: Volos (Greece) - 14th September 1943
Deported date: departure from Greece to Germany October 1st, 1943
Deported in Germany in Lager: (no place mentioned)
Freedon from Russian Army: 27th of April, 1945
all those info are from the Italian Army record file I have found last year


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Petra Iven schrieb am 07.08.2015 - 16:55 Uhr

Sehr geehrte Familie Tenhumberg,

wie schon so oft in den letzten Jahren, habe ich sehr geweint, als ich auf Ihrem Blog war. Es hat nur das bestätigt, was ich schon seit Jahren über meine Eltern und deren Verhalten zur Zeit des Nationalsozialismus, recherchiere.

In der Schule in den 60er und 70er Jahren wurde in meiner Schule dieses Thema nie ausführlich besprochen.

Meine Eltern haben sich nur als Opfer dargestellt und wie furchtbar es doch im Krieg gewesen sei.

Und - natürlich - haben sie von der Vernichtung des jüdischen Volkes - angeblich nichts gewusst.

ALLES GELOGEN.Nach dem Tode meines Vaters 2012 habe ich mir seine Wehrmachtsakte aus Berlin kommen lassen. Er war ein guter und fleißiger Soldat. Von dem Zeitpunkt an habe ich auf vielfältige Art und Weise Recherchen angestellt.

Ich bin Ihnen außerordentlich dankbar für diesen Ihren Blog.Er hat mir nur das bestätigt, was ich schon lange vermutet habe. Meine Mutter - die in Köln - Ehrenfeld während der Zeit des NS als Krankenschwester gearbeitet hat - muss von den Internierungslagern gewusst haben, da die jüdische Bevölkerung zu dieser Zeit schon öffentlich einen Judenstern tragen mussten und später Räumarbeiten nach Bombenangriffen auf der Straße leisten mussten.

Ich bin so entsetzt, mit welcher Niedertracht ich angelogen worden bin und man sich als die armen Opfer dargestellt wurde.

Mit meiner übrigen Familie habe ich ebenfalls den Kontakt abgebrochen.

Ich bete für alle, die auf so grausame Art und Weise umgebracht worden sind.

Vielen Dank für alles.

Ihre Petra Iven


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Martin schrieb am 02.06.2015 - 23:20 Uhr

Thank you for this site,my grandparents are found and remembered here.


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bernard michaelis schrieb am 08.03.2015 - 17:20 Uhr

Hallo und vielen dank fuer diese interessante Webseite.Besonderes ueber Reinhard Heydrich.Dieses betrifft ganz besonderes meine Familie.Durch Deportation und Ermordung haben wir sehr viele Familien Mitglieder verloren.
Es erstaunt mich als Brite immer wieder das all dieses in Deutschland moeglich war.Es waren keine einzelntater sondern die gesammtheit plus Volk das dies ermoeglöicht hatte.Aber durch sein Wannsee Konferenz ist die endloesung versiegelt worden. 2.5 millionen opfer sind in Yad Vashem www.yadvashem.org zu finden .Viele werden nicht erinnert weil nichts uebrig bleibt.
Auf jeden fall betrachte ich Heydrich als schluessel Figur.
Danke


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Wille-Nopens schrieb am 08.03.2015 - 15:16 Uhr

Mein Vater wurde 1934/35 von der Gestapo früh am Morgen verhaftet. Der Grund wurde nicht benannt. Meine Mutter durfte ihm nichts mitgeben, er zog nur seinen Mantel über den Schlafanzug. - Er gehörte zu den Memelländer Kommunisten die sich nach Königsberg Pr. gerettet hatten. In der Organisation hatten eigentlich die allermeisten Personen keine wirkliche Ahnung vom Kommunismus! - Vater hat nie von der Haft sprechen können, nur eines antwortete er unserer Mutter: was meinst du warum du mich erst nach ca. einem Jahr in der Haft besuchen durftest.... Die Wunden der Schläge und Marterungen brauchten so lange bis sie heilten..... Ein Schulfreund - mittlerweile bei der SA gelandet - rettete meinen Vater vor dem KZ im Emsland! Er verbürgte sich für ihn! - Dafür musste mein Vater im Polenfeldzug als Meldefahrer zur Stelle sein und später immer dort wo es Partisanen gab, bzw. gefährlich war.... Es ist eine großartige Sache, dass es nun die unterschiedlichsten Datenbanken gibt, dadurch habe ich sehr viele Bestätigungen gefunden die unsere Mutter mir erzählte und Einzelheiten der Haft in Königsberg, die sie von anderen Personen geschildert bekam.... Vater hat nie darüber sprechen können....


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Ellen Lortzing schrieb am 04.03.2015 - 18:27 Uhr

Eine sehr informative Seite. Nirgendwo sonst habe ich bisher etwas zum Polizeigefängnis in München gefunden.


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ja schrieb am 15.02.2015 - 14:10 Uhr

das aussenlager moringen in berlin weissensee ist nach internetrecherche in der heutigen Smetana-Str. 53 gewesen


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