Gästebuch

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Melanie Fritz schrieb am 16.02.2020 - 16:23 Uhr
Liebe alle, ich befinde mich auf den Spuren der Vergangenheit. Mein Uropa hat in Neuwedell gelebt, er war Fischermeister und hatte dort ein eigenes Grundstück (Auszüge des Katasteramtes befinden sich in meinem Besitz). Gibt es eine Anlaufstelle, bei welcher man Informationen bekommen könnte ? Viele Straßennamen sind leider nicht mehr aktuell. Liebste Grüße Melanie Fritz ( Urenkelin von Johannes Fritz)
Strauß schrieb am 29.01.2020 - 00:14 Uhr
Meine Oma erzählte von einer Szenerie die sie mit ihrer Mutter beobachtet hatte. Sie lebte in Zewitz in Pommern einige Kilometer von der Kreisstadt Lauenburg entfernt. Durch ihr Dorf wurden Menschen getrieben schlecht gekleidet und in einem erbärmlichen Zustand. Soldaten oder SS-Leute saßen auf Pferden und trieben sie die Straße entlang. Meine Oma wußte nicht wo sie herkamen. Jahre später erzählte ein anderer Verwandter von seiner Flucht aus Ostpreußen und seiner Begegnung mit dem KZ Stutthoff und was man ihm darüber berichtet wurde. Ein ansässiger Schuster beschrieb die Vorgänge in dem Lager und von den Greultaten. Da musste ich mich an die Erzählung meiner Oma erinnern. Hat sie die Todesmärsche von Stutthoff gesehen? Sie ist schon Jahre tot und kann nicht mehr antworten. Sie sind die Todesmärsche durch Zewitz / Cewice gezogen?
Erika Milnikel schrieb am 09.01.2020 - 21:08 Uhr
Liebe Leser,
ich folge den Spuren meiner Ahnen und suche Informationen über die Familie Ernst Milnikel und Wanda Siewecke. Kinder: Leopold, Walter und Edith. Sie lebten bis ca. 1946 in der Nähe von Kalisch, Lodz; Litzmannstadt.
Vielen Dank
Erika Milnikel
gknebel schrieb am 09.10.2019 - 17:02 Uhr
Hallo liebe Leser,

ich suche Informationen über die Familie Mecklenburg aus Lübeck, die 1938 nach Belgien/Wesembeek geflohen ist und am 11.8.1942 von Mechelen nach Auschwitz deportiert worden und hier ermordet worden ist.
Kann mir jemand besonders über Zeit in Belgien etwas sagen?

Viele Grüße

Günter Knebel
Angst-vor-D. schrieb am 08.08.2019 - 13:46 Uhr
Danksagung - und :Smiley enke ich über D.:: frei nach Heine:
Über Ihre Seite konnte ich einiges über das Außenlager KZ Wulkow in Brandenburg, Märkisch Oderland erfahren. Gestern fuhr ich mit dem Rad zu den 2 Gedenksteinen (Wulkow, Hermersdorf). In Wulkow hängt eine Info-Tafel. Diese wurde von einer Geschichtslehrerin mit ihren Schülern angebracht. Jedoch wird mitgeteilt, es lägen keine Kenntnisse zum Zweck dieser Baustelle vor. Desweiteren wird nur über den Lagerleiter Hanke berichtet und somit der Gesamteindruck
erweckt, es ginge dort nur ::menschlich:: (O-Ton auf der Info-Tafel) zu. Ein Anwohner zeigte mir die ::Judengrube:: (O-Ton im Dorf),
eine tiefe Sandgrube, die von den ca. 260 Häftlingen ausgehoben werden mußte und anschließend ihnen 1 Jahr lang als Übernachtungs-
Stätte diente - oben am Rand kreiste die SS.
In dieser Region sind AfD-Wahl-Plakate (Landtag: 1. September 19) deutlich in Überhand.
Diese Seite und die Einträge ins Gästebuch sind zaghafte Widerstände. Aber: werden wir letztlich nicht wieder dulden?

Das KZ Wulkow wurde so wie Auschwitz von der Roten Armee befreit.
Ein dazugehöriges sowjetisches Denkmal steht inmitten Hermersdorf.
Wer befreit uns 12 Jahre nach 2033?

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Etiketteheute schrieb am 01.08.2019 - 17:25 Uhr
Auch von mir vielen Dank für diese aufopferungsvolle Arbeit, um die vielen Opfer der Naziverbrechen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Das Buch von Susanne Fritz Wie kommt der Krieg ins Kind hat mich dazu gebracht, nach Antworten zu suchen.
Kanis schrieb am 09.07.2019 - 22:55 Uhr
Ich bin ein Jude aus Dresden. Meine Mutter aus Lemberg, Galizien hatte fürchterliches im Krieg, im Konzentrationslager erlebt. Sie hat um ihr nacktes Überleben gekämpft und hat überlebt. Außer meine Mutter wurde die gesamte Familie vergast. Was für ein Leben hatte meine Mutter. Sie war gezeichnet und traumatisiert. Mir gegenüber hat sie ihr Leben lang geschwiegen. Sie hatte Angst. Die Überlebenden, die nach dem Krieg in Listen ihre Angehörigen gefunden haben, hatten noch Glück. Wir haben zu unseren Angehörigen nichts aber auch garnichts erkunden können. Sie wurden vernichtet und alle Spuren sind beseitigt. Und wie sieht es heute in Deutschland aus? Man kann sich als Jude nicht zu erkennen geben, ohne angefeindet zu werden. So sieht es in Deutschland aus.
Julien schrieb am 03.07.2019 - 20:44 Uhr
Vielen Dank für diese sehr informative Seite. Es muss unglaublich mühsam gewesen sein, so viel Material zu sichten, zu digitalisieren und zu strukturieren. Das ist ein grausames Juwel für die Nachwelt: bitte niemals abschalten!
karl heinz nagel schrieb am 08.04.2019 - 08:02 Uhr
Bis heute habe ich über meine vertreibung aus hohenelbe, haus 167, am 21.6.1945 nichts erfahren können.
karl heinz nagel
Rüdiger Neitzel schrieb am 01.04.2019 - 10:49 Uhr
Ich habe gerade zum ersten Mal das Grab des Hermann Bebert in Sassnitz besucht, der von Otto Kuckuk am 3. Mai 1945 ermordet wurde. Herrmann Bebert war der Großonkel meiner Frau und ich bin tief berührt, dass seine Geschichte hier berichtet wird. Und ich bin tief traurig dass Herr Kuckuk nie belangt wurde....

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